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Fokus Wertschöpfung und Wachstum

(in vernetzter + digitalisierter Organisation)
Fortsetzung ...

Der Lebenszyklus von Produkten und Leistungen orientiert sich an den zunehmend individualisierten Kundenwünschen und erstreckt sich von der Idee, dem Auftrag über die Entwicklung und Fertigung, sowie Leistungs-Erbringung und die Auslieferung an den Endkunden bis hin zur Aktualisierung (Updates) und schlussendlich dem Recycling.

Basis ist die Verfügbarkeit aller relevanten Informationen in Echtzeit durch Vernetzung aller an der Wertschöpfungskette beteiligten Instanzen, sowie die Fähigkeit, aus den Daten den zu jedem Zeitpunkt optimalen Wertschöpfungsfluss abzuleiten.

Durch die Verbindung von Menschen, Objekten und Systemen entstehen dynamische, echtzeitoptimierte und selbstorganisierende, unternehmensübergreifende Wertschöpfungs-Netzwerke, die sich nach unterschiedlichen Kriterien wie z.B. Kosten, Verfügbarkeit und Ressourcenverbrauch, sowie zusätzlicher Geschäfts-Volumina optimieren lassen. Produktion und Leistungs- Erbringung werden so flexibel, dass sie beispielsweise auch individualisierte Einzelfertigungen wirtschaftlich herstellen und erbringen können. Dienstleistungen, gesteuert durch intelligente Sensorik können auch ganz spezielle Kundenwünsche erfüllen.

Auf diese Weise werden heute und zukünftig viele Objekte mit Sensoren ausgestattet und über das Internet ("Internet of Services"/ "Internet of Things") gesteuert und / oder überwacht, wodurch, in Kombination mit passenden Daten, interessante und zukunftsträchtige neue Geschäftsmodelle entstehen, die heutige Modelle ablösen oder ergänzen werden.

Diese Entwicklung geht mit einer starken Zunahme der Digitalisierung Hand in Hand und daher wird auch oft davon gesprochen, dass bei diesem Vorgehen die realen und virtuellen Welten verschmelzen. Wieder andere, und das sind heute sehr viele, sprechen von einer vierten industriellen Revolution. Faktum ist jedenfalls, dass die Wertschöpfung das einzig wichtige Kriterium ist; eine Wertschöpfung, die nur über Vernetzung und Einbindung aller involvierten Unternehmen und Organisationen möglich ist.

Geht man diesen Weg, kann man zeitgerecht dafür sorgen, dass Märkte nicht durch geändertes Nutzerverhalten wegbrechen und von anderen Firmen übernommen werden, die eben rein 'neu' gedacht haben und denen plötzlich die Kunden zufliegen (Beispiele sind z.B. Smartphones, die Nokia im Bereich Mobiltelefone gezwungen haben, wieder ganz von vorne anzufangen und weitere Beispiele sind viele Start-ups, die in der Digitalen Welt nach kurzer Zeit schon so erfolgreich sind, dass sie traditionellen Produkten und Leistungen, die grundsätzlich mit der digitalen Welt gar nicht so viel zu tun hatten, den Rang ablaufen, weil sie einen Zusatznutzen bieten).

Oberstes Gebot ist es daher, den technologischen Wandel selbst zu nützen und die eigenen Märkte nicht anderen zu überlassen. Erreicht wird das durch Integration und Harmonisierung der Wertschöpfungs-Kreisläufe intern wie extern.
Wertschöpfungskreislauf

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